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Hilfskasse des Eidgenössischen Schwingerverbandes
81. Genossenschaftsversammlung HKESV, 14.3.2026 / 10.00 Uhr, Chur
Traktanden: 1. Begrüssung und Appell 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung des Geschäftsberichtes der Verwaltungskommission 4. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 und Entgegennahme des Berichtes der Revisionsstelle 5. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 6. Entlastung der Verwaltungskommission 7. Beschlussfassung über die Höhe der Versicherungsprämien und Versicherungsleistungen 8. Wahl der Mitglieder und des Präsidenten der Verwaltungskommission 9. Wahl der Revisionsstelle und der internen Revisoren 10. Behandlung von Rekursen von Genossenschaftern gegen Beschlüsse der Verwaltungskommission 11. Beschlussfassung über Anträge der Verwaltungskommission oder der Stimmberechtigten 12. Verschiedenes und Umfrage
Caisse de secours de l'Association fédérale de lutte suisse
81ème assemblée des sociétaires, 14.3.2026 / 10h00, Coire
Ordre du jour 1. Salutations et appel 2. Nomination des scrutateurs 3. Approbation du rapport de gestion de la commission administrative 4. Approbation des comptes annuels 2025 et prise de connaissance du rapport de l’organe de révision 5. Décision concernant l'affectation du bénéfice 6. Décharge à la commission administrative 7. Décision sur le montant des primes d’assurance et des prestations d‘assurance 8. Élection des membres et du président de la CA 9. Nomination de l’organe de révision et des réviseurs internes 10. Traitement des recours de sociétaires contre des décisions de la commission administrative 11. Décision sur les propositions de la commission administrative ou des sociétaires ayant le droit de vote 12. Divers et questions
Die Verwaltungskommission der HKESV / La commission administrative de la CSAFLS Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung Bern. Kant. Schwingerverband vom 11.01.2026 in Hasliberg - Reinhard Jossen neu für Jakob Aeschbacher Präsident BKSV
Die DV des Bernisch Kantonalen Schwingerverbandes wählte den Festort für das Kantonale 2028. Reinhard Jossen wird neuer Präsident und Res Schmid neuer Technischer Leiter. Wahlen Im Hasliberg Congress in Hasliberg Goldern konnte Präsident Jakob Aeschbacher 156 Stimmberechtigte und 32 Gäste begrüssen. Nach sechs Jahren übergibt Aeschbacher sein Amt an Reinhard Jossen, der als erster Vertreter des Gauverbandes Berner Jura, das Amt des Präsidenten des Bernisch Kantonalen Schwingerverbandes bekleidet. Als neuer Technisch Leiter wird Res Schmid das Amt von Roland Gehrig übernehmen. Jürg Marti, Vice-Präsident und Vertreter Mittelland, Patrick Sommer, Sekretär und Vertreter Oberaargau, Thomas Stöckli, Materialverwalter und Vertreter Seeland, Res Zaugg, Etatführer und Vertreter Emmental und Michel Tschan, Übersetzer und Vertreter Berner Jura werden für zwei Jahre gewählt. Für den zurückgetretenen Florian Gnägi wird neu Adrian Walther im Aktivenrat die Berner vertreten und Stefan Sempach für Peter Holzer in der Werbekommission des ESV Einsitz nehmen. Ehrenmitglied Jürg Jakob stellt mit Ins den Festort 2028 vor. Der Bern. Kant. Nachwuchsschwingertag am Sonntag, sowie das Kantonale der Aktiven am Samstag, damit es mit anderen Teilverbandsfesten keine Kollision gibt.
Ehrungen Als bester Jungschwinger des Jahres 2025 durfte der Oberaargauer Benjamin Lüthi vom Schwingklub Herzogenbuchsee mit 12 Festsiegen ausgezeichnet werden. Ebenso Paxton Grass von der Schwingersektion Brienz als bester Nachwuchsschwinger, der sich sogar mit zwei Kranzgewinnen für das ESAF im Glarnerland qualifiziert hat. Alle Kranzgewinner vom ESAF Mollis 2025, inklusive Matthias Aeschbacher für seinen 100. Kranzgewinn und Fabian Staudenmann für den Gewinn der Jahreswertung des ESV, konnten vom Technischen Leiter Roland Gehrig vor der versammelten Berner Schwingergemeinde noch einmal gebührend geehrt werden. Sechs verdiente Mannen konnten zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt werden. Marcel Brunner, Roland Gehrig, Hanspeter Hadorn, Manuel Jossen, Beat Kocher, Serge Wälti und Jakob Aeschbacher durften die Ehrenurkunde in Empfang nehmen.
Bern. Kant. Jubiläumsschwingfest im Wankdorf Am Sonntag 5. Juli findet das Bernisch Kantonale als Jubiläumschwingfest "125 Jahre Bernisch Kantonaler Schwingerverband" im Fussballstadion des BSC YB, im Wankdorf, statt und das mit einem voraussichtlichen, noch nie dagewesenen Zuschaueraufmarsch von gegen 30`000 Schwingfans. Am Samstag, 4. Juli findet der Bern. Kant. Nachwuchsschwingertag an gleicher Stelle statt. Adrian Schär
v.l.n.r. Bester Jungschwinger
Benjamin
Lüthi, TL Jungschwingen
Roger
Aebi, Bester Nachwuchsschwinger Paxton Grass (Foto @Barbara Loosli)
Vereinsnachrichten
Generalversammlung Schwingklubs Tavannes und Umgebung - Weniger Auszeichnungen, gleich viel Qualität
Die Generalversammlung des Schwingklubs Tavannes und Umgebung (CLT) fand Ende Dezember in Anwesenheit von rund vierzig Mitgliedern im Gemeindesaal Tavannes statt. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an Ehrenmitglied Christian Gerber, welches wenige Tage zuvor verstorben war, blickten der Präsident Jérôme Rebsamen und der technische Leiter Jean-Philippe Kläy mit Genugtuung auf das Jahr 2025 zurück. Nach einem schwierigen Saisonstart, der von körperlichen Problemen und nur einem Kranzgewinn geprägt war, wurde Alex Schär für das Eidgenössische in Mollis selektioniert und übertraf dort alle Erwartungen. 24 Jahre nach Frédéric Gilgen in Nyon kämpfte ein Mitglied des Schwingklubs Tavannes im 8. und letzten Gang um den eidgenössischen Kranz. Ein Gestellter kostete Alex Schär jedoch um einen Viertelpunkt die höchste Auszeichnung. Der 25-Jähriger aus Tramelan verdaute diese Enttäuschung gut und gewann zwei Wochen später sein erstes Regionalfest in Péry. Die weiteren Schwinger aus Tavannes konnten zwar keine Kränze ergattern, aber Cédric Gilgen, Mirco Tschan und Jérémy Tschanz zeigten vielversprechende Leistungen, insbesondere beim bernjurassischen Schwingfest in Nods. Die rund zwanzig Jungschwinger (und Jungschwingerinnen) des CLT gewannen 21 Zweige (vier Festsiege), 17 weniger als 2024.
Dieser Rückgang ist auf mehrere Verletzungen und die mangelnde Teilnahme an auswärtigen Festen zurückzuführen, weshalb der Klubvorstand den Schwingern das Ziel gesetzt hat, an mindestens sechs Festen pro Jahr teilzunehmen.
Das CLT hatte zudem die Ehre, im März den Schwingerkönig 2019 Christian Stucki in seinem Schwinglokal zu empfangen und im Mai den französischen und italienischen Frauen-Rugbyteams eine Einführung zu geben. Auf Vorstandsebene hat Johann Henggi seinen Rücktritt bekannt gegeben, während die anderen Mitglieder für zwei Jahre wiedergewählt wurden.
Was das Jahr 2026 betrifft, so findet der Schwingkurs des Klubs am 19. Februar in Anwesenheit der Gebrüder Etienne und Matthieu Burger statt, während der Simmentaler Eidgenosse Patrick Gobeli am 27. Februar den Schwingkurs des Nachbarklubs Péry leiten wird.
Die Höhepunkte der Saison sind das Bernisch-Kantonale Schwingfest am 4. und 5. Juli im Wankdorf-Stadion, das Bernjurassische Schwingfest am 8. und 9. August auf dem Werdtberg ob Reconvilier sowie das Kilchberg-Schwinget am 5. September. Die Saison endet mit dem lokalen Regionalfest am 12. September in Tavannes, zu welchem Schwinger aus den Kantonen Freiburg, Neuenburg und Solothurn eingeladen werden. Nicolas Marti
Jeunes lutteurs / Jungschwinger
Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung Oberländischer Schwingerverband - Vier neue Ehrenmitglieder / Niklaus Zenger neuer Trainingsleiter
„Prüfe alles und behalte das Gute“. Mit diesem Gedanken eröffnete Präsident Samuel Reusser die diesjährige Delegiertenversammlung des Oberländischen Schwingerverbandes am Sonntag, 7. Dezember 2025, an der Lenk. Für den musikalischen Auftakt sorgte der Jodlerklub, dirigiert vom bekannten Ueli Moor.
Hoher Besuch und Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten Unter den 236 Anwesenden befanden sich zahlreiche Ehrenmitglieder und Funktionäre. Obmann des Eidgenössischen Schwingerverbandes Markus Lauener, das eidgenössische Ehrenmitglied Ueli Stoller sowie die beiden Schwingerkönige Kilian Wenger und Matthias Glarner. Auch die Delegationen der kommenden Grossanlässe, vom ESAF 2028 Thun/Berner Oberland und den Oberländischen Schwingfest in Gstaad waren vertreten. Gemeindepräsident René Müller hiess die Versammlung willkommen und präsentierte eindrückliche Zahlen zum Tourismus und zur Wirtschaft der Lenk. Sekretärin Daniela Bütikofer vermeldete einen Mitgliederbestand von 5'869 sowie 286 Jungschwinger. Leider musste der Verband von 26 Kameraden Abschied nehmen. Nach einer Schweigeminute ehrte der Jodlerklub Lenk die Verstorbenen mit einem Lied. Die Jahresberichte wurden im Vorfeld verschickt und von der Versammlung mit Applaus genehmigt. Kassier Ruedi Bohren präsentierte eine Jahresrechnung mit einem leichten Verlust, bedingt durch Steuerbelastungen aus dem Vorjahresgewinn.
Niklaus Zenger neuer Trainingsleiter, vier neue Ehrenmitglieder Samuel Reusser wurde als Präsident bestätigt, Jonas Lengacher übernimmt neu das Amt des Technischen Leiters. Niklaus Zenger setzte sich in einer Wahl gegen Richard Tschanz durch und wird Trainingsleiter Aktive. Zudem wurden Adrian Steiner anstelle von Christian Fuegi neu in den Vorstand gewählt. Der abtretende Technischer Leiter Res Schmid blickte auf eine erfolgreiche Saison zurück und ehrte die Festsieger, Eidgenossen, Neukranzer und die fünf Erstplatzierten der Verbandsrangliste. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Theo Knutti, Reto Schmid, Res Schmid und Christian Fuegi. Im Namen der vier neuen Ehrenmitglieder trat Reto Schmid ans Rednerpult und bedankte sich bei der Versammlung für diese Würdigung.
Boltigen Austragungsort vom Oberländischen 2028 Boltigen erhielt den Zuschlag für das Oberländische Schwingfest 2028. Die Teilrevision der Statuten wurde einstimmig genehmigt. Berichte zu den kommenden Festen in Gstaad und zum ESAF 2028 zeigten, dass die Vorbereitungen nach Plan und auf Hochtouren laufen. Mit Dank an alle Beteiligten und guten Wünschen für die Adventszeit schloss Präsident Samuel Reusser die Versammlung. Die nächste Delegiertenversammlung findet am 6. Dezember 2026 in Adelboden statt. René Willener
Die neuen Ehrenmitglieder v.l.n.r. Christian Fuegi, Reto Schmid, Res Schmid, Theo Knutti (Foto @Marlies Bircher)
Verbandsnachrichten
107. Delegiertenversammlung des Zuger Kantonalen Schwingerverbands -
Sandra Reichmuth und Irene Iten sind die ersten weiblichen Ehrenmitglieder
Die Delegiertenversammlung des Zuger Kantonalen Schwingerverbands (ZKSV) in der Lindenhalle Neuheim konnte ohne grosse Überraschungen durchgeführt werden. Sie wurde mit den gelungenen Vorträgen vom Jodelkleinquartett Miär Vier eingeläutet. Verbandspräsident Alois Betschart konnte 114 Anwesende begrüssen, darunter Schwingerkönig Harry Knüsel und 35 Ehrenmitglieder. Betschart führte zügig durch die umfangreiche Traktandenliste und verlas seinen dritten Jahresbericht. Er hob das bestens organisierte, leider vom Wetterpech verfolgte Zuger Kantonalschwingfest hervor. Ebenso erwähnenswert sind die 57 Kränze, darunter zwei Eidgenössische, der Zuger Athleten in der vergangenen Saison. Durch die Auflösung des Trägervereins vom Eidgenössischen Schwingfests 2019 in Zug durfte der Kantonalverband nochmals einen finanziellen Zustupf verbuchen. So viele Kränze wie noch nie Begeistert verlas der Technische Leiter Bruno Müller den Jahresbericht der Aktiven. 57 Kränze und 113 Auszeichnungen erkämpften die Zuger Athleten in der vergangenen Saison, so viele wie noch nie. Drei Kantonalfestsiege gingen auf das Konto der Zuger. Dazu kommen sechs Rangfestsiege. Ebenso konnten je sieben Teilverbands- und Bergkränze gewonnen werden.
Zum ersten Mal vor die Ehrendamen durften in der Saison 2025 vier weitere Schwinger. Am Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen Schwingfest in Mollis nahmen 12 Zuger Schwinger und ein Kampfrichter teil. Die Gebrüder Pirmin und Marco Reichmuth hielten dem Druck stand und erkämpften sich den vierten, bzw. den ersten eidgenössischen Kranz. Bei den Zugern gehen nach der letzten Saison fünf Athleten in den sportlichen Ruhestand. Der Bekannteste unter ihnen ist der 4-fache Eidgenosse Pirmin Reichmuth. Auch Zeit für andere Freizeitbeschäftigung haben Adrian Elsener, Florian Ulrich, Christian Bieri und Thomas Widmer. Konstanter Nachwuchs Im Nachwuchsbereich konnte der Technische Leiter André Arnold in seinem ersten Amtsjahr mit seinen Jungschwinger auf eine starke Saison zurückblicken. Total konnte man 310 Auszeichnungen und 16 Kategoriensiege verzeichnen. Die Anzahl der Jungschwinger fiel von 87 auf 77 Jungschwinger, trotz dem eidgenössischen Jahr und dem Schnuppertag im September. Am Innerschweizer Nachwuchsschwingfest in Ennetbürgen durften die Zuger 18 Jungschwinger stellen und erkämpften dabei sieben Doppelzweige. Zahlen, Wahlen und Ehrungen Die Jahresrechnung, erstmals geführt von Remo Betschart, schloss mit einem Plus von Fr. 39'000.00. Dies Dank einer Auszahlung durch die Auflösung des Trägervereins vom ESAF Zug 2019. 2026 ist kein offizielles Wahljahr, trotzdem gab es einen Wechsel im Vorstand. Irene Iten gibt das Amt als Aktuarin nach zehn Jahren ab. Ihr Nachfolger wird Adrian Steiner. Als neue Verbandsfotografin konnte Julia Wiss vorgestellt werden. Am Höhepunkt des Abends konnten vier Personen in die Gilden der Ehrenmitglieder aufgenommen werden. Die abtretende Aktuarin Irene Iten war viele Jahre im Klub- und Kantonalvorstand tätig, ebenso war sie in zahlreichen OK’s, vom Rangschwinget bis zum ESAF 2004, involviert. Sandra Reichmuth war ebenfalls vor 13 Jahren im Kantonalvorstand tätig, zudem war sie auf Klubebene in den letzten 10 Jahren für die Medien und das Protokoll verantwortlich. Jules Schweizer startete nach seiner Schwingerkarriere 1996 als Kampfrichter und war die letzten zehn Jahre auf Ebene ISV und ESV verantwortlicher Kampfrichter-Ausbilder. Als vierter des Quartetts hat sich Alex Stocklin die Ehrenmitgliedschaft verdient. Auch er war im Vorstand und vielen Organisationskomitees in den Ressorts Bau und Kasse tätig. Irene Iten und Sandra Reichmuth sind die ersten Frauen, sie sich im Zuger Kantonalen Schwingerverband die Ehrenmitgliedschaft verdient haben. Tamara Züger

Die neuen Ehrenmitglieder (v.l.n.r.) Jules Schweizer, Sandra Reichmuth, Irene Iten und Alex Stöcklin
Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung der Luzerner Schwinger in Ettiswil
Der SK Rottal und Umgebung organisierte die DV des Luzerner Kantonalen Schwingerverbandes (LKSV) in Ettiswil. Als Höhepunkt der Versammlung konnten mit Thomas Arnold, Gerold Koch und Josef Erni zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Traditionell eröffnete der Jodlerklub Heimelig, Ruswil, die Versammlung. Anschliessend konnte Präsident Eugen Senn 186 Delegierte und Ehrenmitglieder sowie 15 Gäste zur Tagung begrüssen. In seinem Jahresbericht hielt der Präsident auf ein spannendes Schwingerjahr Rückschau. Erwähnung fanden die Delegiertenversammlungen des LKSV in Root und des ISV in Schattdorf, sowie die Abgeordnetenversammlung des ESV in Suhr. Das Luzerner Kantonale Schwingfest in Root, der Luzerner Kantonale Nachwuchsschwingertag in Escholzmatt und die verschiedenen Rang- und Nachwuchsschwingfeste waren auf sportlicher Ebene im vergangenen Verbandsjahr wichtige Anlässe und wurden durchwegs sehr gut organisiert. Der Höhepunkt war natürlich das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Mollis. Fünf Luzerner Schwinger konnten sich am Sonntagabend den begehrten Kranz überreichen lassen.
117 Kranzgewinne für die Luzerner Schwinger Sportlich kann der LKSV auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Insgesamt konnten 117 Kränze durch die Luzerner Schwinger erkämpft werden. Schwingerkönig Joel Wicki konnte drei Kranzfestsiege feiern und belegt auch in der Jahreswertung den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgt Marc Lustenberger, der am Ob- und Nidwaldner Kantonalen Schwingfest seinen ersten Kranzfestsieg feiern konnte. Am ESAF in Mollis sicherten sich mit Sven Lang, Marc Lustenberger, Sven Schurtenberger, Dominic Zangger und Joel Wicki fünf Luzerner Athleten den eidgenössischen Kranz. 2026 liegt das Augenmerk neben den verschiedenen Kranzfesten auf dem 18. Kilchberger Schwinget.
Starker Nachwuchs Bruno Arnold war erstmals als Technischer Leiter Nachwuchs im Einsatz. Die positive Entwicklung verschiedener Nachwuchsschwinger stimmt Arnold für die kommenden Jahre zuversichtlich. Auf kantonaler und Teilverbandsebene konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Der Entlebucher Janis Wittwer lieferte am Innerschweizer Nachwuchsschwingertag in Ennetbürgen mit dem Sieg in der ältesten Kategorie das wertvollste Resultat.
Guter Jahresabschluss Der Kassier Beni Fuchs konnte einmal mehr einen positiven Jahresabschluss präsentieren. Der Vorstand ist wie letztes Jahr, bestrebt, aufgrund der guten Finanzlage die aktiven Klubs bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen.
Wahlen Aufgrund des Rücktrittes von Gerold Koch aus dem Vorstand musste ein Ersatz gewählt werden.
Mit Nicola Schaller stellte der Entlebucher Schwingerverband eine valable Person. Einstimmig und mit grossem Applaus wurde Nicola in die Verbandsführung gewählt. Mit Thomas Arnold trat ein weiterer, versierter Funktionär zurück. Thomas war in der TKA tätig. Leider konnte bisher kein Ersatz gefunden werden. Verschiedene Klubs stehen in der Pflicht und sind gefordert, fähige Personen für die Technische Kommission Aktive (TKA) zu stellen. Brigitte Galliker (Sekretariat) und Sascha Zobrist (Kampfrichter) wurden ergänzend in die TKA gewählt. In diesem Traktandum wurden auch die Festorte für das LKSF und den LKNST für das Jahr 2028 bestimmt. Die Vorstellung der Festorte erfolgte durch Stefan Oehen (SK Oberseetal) und Martin Tanner (SK Luzern). Diese Empfehlungen wurden einstimmig gutgeheissen. Damit stehen die Austragungsorte für die drei nächsten Jahre fest. 2026: LKNST – Ruswil, 23. Mai 2026 LKSF – Ruswil, 25. Mai 2026 2027: LKSF – Horw, 6. Juni 2027 LKNST – Schenkon, 8. August 2027 2028: LKNST – Gerliswil, 25. Mai, 2028 (Auffahrt) LKSF – Hochdorf, 18. Juni, 2028
Statutenrevision Aufgrund verschiedener Vorgaben von Swiss Olympic wurde eine Anpassung der Statuten des LKSV notwendig. Der vorgeschlagene Entwurf wurde grossmehrheitlich angenommen.
Drei neue Ehrenmitglieder Einmal mehr bildete das Traktandum Ehrungen den Höhepunkt der von Präsident Eugen Senn mustergültig durchgeführten DV. Drei verdiente Funktionäre wurden für ihre grosse Arbeit zum Wohle des LKSV und des Schwingsportes geehrt. Thomas Arnold, SK Oberseetal, Gerold Koch, Entlebucher Schwingerverband, und Josef Erni, SK Wiggertal, wurden mit einer Standing Ovation in Reihen der Ehrenmitglieder aufgenommen. Hans Schnider
Die fünf Kranzgewinner am ESAF in Mollis (v.l.n.r.): Joel Wicki, Sven Lang, Marc Lustenberger, Sven Schurtenberger, Dominic Zangger (Foto @Michèle Seeholzer, Hans Schnider)
Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung Schwyzer Schwingerverband - Ruhiger Rückblick der Schwyzer Schwinger
Der Schwyzer Schwingerverband traf sich am 10. Januar in Muotathal zur Delegiertenversammlung. Nebst vielen Rückblicken und Ehrungen, wurden auch die Weichen für die Saison 2026 gestellt. Kantonalpräsident Rene Schelbert begrüsste 143 Teilnehmer, davon 128 Stimmberechtigte. Darunter befanden sich Delegierte der sechs Schwyzer Schwingklubs, kantonale Verdienst- und Ehrenmitglieder, Medienschaffende, sowie Ständerat Pirmin Schwander, Präsident Schwyzer Sportverband und Lars Reichlin, Leiter Schwyzer Sportamt. Der Jodelklub Muotathal verwöhnte die Anwesenden mit süssen Klängen und mit träfen Worten stellte die Muotathaler Gemeindepräsidentin Maria Christen die grösste Gemeinde des Kantons vor. Ein intensives Jahr erlebt In seinem Jahresbericht streifte Präsident Schelbert die Aktivitäten des vergangenen Jahres, wobei für ihn das Schwyzer Kantonale in Einsiedeln, der kantonale Nachwuchsschwingertag im Muotathal, die Bergfeste Stoos und Rigi und das ESAF Glarnerland+ in Mollis die Höhepunkte waren. Hierbei bedankte sich der Präsident beim Schwingklub March-Höfe, der als Mitglied des Trägervereins ihren Glarner Nachbarschaftskameraden verbandsübergreifend tatkräftig mithalf. 2025 konnten die acht Jungschwingertage und sieben Rangfeste im Kanton erfolgreich durchgeführt werden. Erfreut äusserte sich der Präsident zum Verlauf der Mitgliederzahlen im Jahr 2025. Der Mitgliederbestand des SKSV beläuft sich bei 222 Jungschwingern, 224 Aktivschwingern und total 4304 Mitgliedern. Wichtig war auch der Neubau der Schwinghalle Schübelbach, den der SKSV finanziell unterstützte. Die Zusammenarbeit mit seinen SKSV-Vorstandskameraden bezeichnete der Präsident als erfreulich. Schelbert gratulierte dem Schwingklub Einsiedeln zum 100. Geburtstag und lobte die sehr würdige Jubiläumsfeier. Zur Totenehrung erhob sich die Versammlung im Gedenken an elf Mitglieder von den Sitzen und bei schönen Jodelklängen gedachte man den lieben Verstorbenen. Leicht bessere Schwyzer Erfolgsbilanz 2025 und Neueidgenosse Silvan Appert Der technische Leiter Marcel Steinauer hielt Rückschau. 2025 gelang den Schwyzern kein Kranzfestsieg, aber am Urner stand Lukas Heinzer im Schlussgang. Weiter konnten total 60 Kränze, sechs Rangfestsiege und 194 Auszeichnungen errungen werden. Am ESAF Mollis durften 15 Schwyzer starten, wobei 13 den Kranzausstich erreichten. Silvan Appert durfte sich als Neueidgenosse krönen lassen. Weiter verkündete der technische Leiter den Rücktritt von gleich fünf Leistungsträgern. Dario Gwerder, Alex Schuler, Christian Schuler, Mike Müllestein und Adrian Steinauer. Der Abschied solcher Teamstützen hinterlässt in den Schwyzer Reihen ein grosses Loch, welches in Zukunft nun zu stopfen gilt.
Erfreulicher Nachwuchs Jungschwingerleiter Armin Auf der Maur durfte in seinem Rückblick von einem intensiven Jahr berichten. Die jeweiligen Kantonaltrainings und ISV-Zusammenzüge wurden vorbildlich besucht. Der Schwyzer Nachwuchs eroberte sich an den acht Nachwuchsfesten auf Schwyzer Boden gesamthaft 33 Kategoriensiege und 353 Zweige. Am ISV Nachwuchsschwingertag gab es drei Kategoriensiege und 17 weitere Zweige. Zuletzt schloss der Jungschwingerchef Auf der Maur seine Ausführungen mit den Worten, dass den Jungen eine sehr gute Kameradschaft unter den Schwyzer Schwingern, den teilweise harten Übertritt zu den Aktiven erheblich erleichtern wird. Die von Verbandskassier Silvan Betschart sauber präsentierte Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Eigentlich wäre diese positiv ausgefallen, da aber für die Schwinghalle Schübelbach ein Betrag von 5000 Fr. gespendet wurden, ergab dies in der Rechnung ein Minus. Martina Bisig erste Frau im Vorstand Weiter wurden die Weichen für die Saison 2026 gestellt. Für den kantonalen Nachwuchsschwingertag wird Arth als Austragungsort bestätigt. Das 102. Schwyzer Kantonale 2026 in Brunnen ist auf gutem Weg und für das 103. Schwyzer Kantonale 2027 erhielt Muotathal von den Delegierten die Zustimmung. Das ISAF 2026 wird in Arth stattfinden. Genaue News dazu können unter www.isaf2026.ch eingeholt werden. Nach rund 25 Jahren wurde der Jahresbeitrag für versicherte Aktive wieder einmal erhöht und ein Antrag des SKSV gegen eine Reduzierung der Teilnehmerzahlen am ISAF einstimmig angenommen. Dieser wird nun an der kommenden ISV-DV im Februar behandelt. Weiter wurde das Trainings- und Arbeitsprogramm für die kommende Saison bestätigt und die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt, wobei der Kanton Schwyz am Kilchberger Schwinget turnusgemäss keinen Kampfrichter stellen kann. Für die Schwingfesteinteilungen für die Saison 2026 wurden neben dem technischen Leiter Steinauer auch Kilian Hasler und erstmals Daniel Zimmermann gewählt. Martina Bisig wurde als Kantonalfotografin gewählt und löst nach drei Jahren Peter Margelisch ab. Bisig ist damit die erste Frau im Schwyzer Vorstand und tritt in familiäre Fussstapfen, denn schon ihr Vater Bruno Bisig übte dieses Amt acht Jahre lang aus. Als absoluter Höhepunkt wurden für ihr jahrelanges, unermüdliches Schaffen für den Schwingsport acht verdiente Funktionäre geehrt. Philipp Laimbacher Muotathal, Josef Annen Goldau, Adrian Forster Küssnacht, Michael Diethelm Studen, Christian Gwerder Oberarth, Dominik Linggi Oberarth, Markus Rohrer Muotathal und Toni Diener Küssnacht wurden mit grossem Applaus in die Gilde der Ehrenmitglieder gehoben. Hansruedi Ulrich Galgenen
v.l. Dominik Linggi, Toni Diener, Adrian Forster, Markus Rohrer, Michael Diethelm, Philipp Laimbacher, Josef Annen, Christian Gwerder (Foto @Peter Margelisch)
Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung Zürcher Kantonal-Schwingerverband
An der Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes (ZKSV) konnte der Präsident Daniel Bachmann 165 Stimmberechtigte in Obfelden begrüssen. Unter den zahlreichen Traktanden standen die Wahl des Vorstandes, die verschiedenen Ehrungen und ein Antrag des Vorstandes im Fokus. In seinem Jahresbericht blickte Bachmann auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Einerseits steht der ZKSV in finanzieller Hinsicht auf einem soliden Fundament, obwohl die Kasse mit einem Minus von 3'400 Franken schloss. Beim Mitgliederbestand konnte der Präsident eine Zunahme von 144 Mitglieder bekannt geben. Erfreulich: Beim Nachwuchs erhöhte sich der Bestand um 19 Schwinger auf insgesamt 158 Jungschwinger. Auch der Technische Leiter, Markus Spörri, konnte in seinem letzten Jahresbericht auf gute Leistungen verweisen. Insgesamt erkämpften sich die Zürcher Schwinger 36 Kränze. Für seinen Erfolg am ESAF in Mollis konnte der Kranzgewinner Fabian Kindlimann ein Präsent entgegennehmen.
Wahlen und Bestimmung der Festorte Für den zurücktretenden Technischen Leiter, Markus Spörri, wurden Paul Korrodi (SK Zürichsee linkes Ufer) und Beda Arztmann (SK Winterthur) einstimmig in den Vorstand gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Wahl von Stephanie Lanter (SK Winterthur) aus, die den langjährigen Medienchef, Bruno Auf der Maur, in diesem Amt ablöst.
Einem Antrag des Vorstandes, den Bau einer Schwinghalle im Sportzentrum Kerenzerberg mit 10'000 Franken zu unterstützen, wurde gutgeheissen. Die Delegierten bestimmten auch die Austragungsorte der kommenden Kantonalschwingfeste. Im nächsten Jahr findet das Zürcher Kantonalschwingfest am 17. Mai 2026 in Mettmenstetten statt. Die Nachwuchsschwinger steigen am 16. Mai auf dem gleichen Festplatz ins Sägemehl. Ebenfalls wurde die Bewerbung des Schwingklubs Zürcher Unterland, das Kantonalschwingfest am 15. und 17. Mai 2027 in Niederweningen im Wehntal durchzuführen, einstimmig gutgeheissen.
Janik Korrodi Aufsteiger des Jahres im ZKSV Einen besonderen Höhepunkt brachten die verschiedenen Ehrungen. Zum 21. Mal wurde ein Schwinger durch die Medienvertreter der Zürcher Schwingklubs mit dem Pressepreis und «Aufsteiger des Jahres 2025 im ZKSV» ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt Janik Korrodi aus Schönenberg. Der 21-Jährige war mit zwei Kranzgewinnen und seinem ersten Festsieg am Moosschwinget sehr erfolgreich. Ebenfalls wurden Ruedi Hedinger (Bonstetten), Roland Käppeli (Uetikon a. See), Stefan Moor (Oberglatt), Markus Spörri (Fischenthal) und Martin Truninger (Rikon im Tösstal) für ihre grossen Verdienste zu ZKSV-Ehrenmitgliedern ernannt. Bruno Auf der Maur
Janik Korrodi (Schönenberg) wurde als «Aufsteiger des Jahres 2025 im ZKSV» geehrt
Verbandsnachrichten
Delegiertenversammlung Bündner Schwingerverbandes - Andreas Gees neuer Technischer Leiter
Andreas Gees wurde am Samstag an der DV des Bündner Schwingerverbandes zum neuen Technischen Leiter gewählt. Der Zizerser folgt auf Stefan Fausch. Verbandspräsident Bruno Sprecher begrüsste in Domat/Ems rund 80 Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste. Sprecher blickte auf ein intensives und unvergessliches erstes Präsidialjahr zurück. Die Leistungen von Schwingerkönig Armon Orlik und Neueidgenosse Christian Biäsch wurden vom Präsidenten wie auch vom Technischen Leiter Stefan Fausch nochmals gebührend gewürdigt. Insgesamt gewann das Bündner Team in der letzten Saison 23 Kränze. Für positive Schlagzeilen hinter der Spitze sorgten etwa Josias Müller mit seinem ersten NOS-Kranz sowie die beiden Prättigauer Neukranzer Marco Flütsch und Elia Mayer. Nach sechs Jahren endet Fauschs Tätigkeit als Technischer Leiter, in einer Übergangsphase wird er seinen Nachfolger Andreas Gees noch unterstützen. Der 50-jährige Gees bringt durch seinen vielfältigen sportlichen Hintergrund als Aktivschwinger (Eidg. Kranz 1998), Funktionär (Kampfrichter, Nachwuchsbetreuer), Nationalturner, Ringer und Bob-Anschieber viel Erfahrung in seine neue Tätigkeit mit.
Erfolgreicher Nachwuchs, zwei neue Ehrenmitglieder Von hohen Teilnehmerzahlen bei den Nachwuchsfesten und 121 Zweiggewinnen 2025 – davon neun am NOS-Nachwuchsfest – durfte Nachwuchsleiter Edi Philipp berichten. Der konsequenten Nachwuchsförderung und dem teils diffizilen Übertritt zum Aktivsport gilt weiterhin ein Hauptaugenmerk der Verbandsarbeit. Mit Tamara Tempini (SC Chur) wählte die Versammlung eine zweite Frau in den siebenköpfigen Kantonalvorstand. Tempini folgt als Aktuarin auf den Bonaduzer Jean Jaeger. Als Dank für seine zehnjährige Vorstandsarbeit verlieh die Versammlung Jaeger ebenso die kantonale Ehrenmitgliedschaft wie auch Jann Lötscher, der sich vor allem im Schwingclub Prättigau verdient machte. Über den Bündner Verbandssportpreis durfte sich der Unterlandquarter Hansjürg Bühler freuen.
«Bündner-Glarner» auf über 2'100 Metern Die Saison 2026 hält einige Höhepunkte bereit. OK-Präsident Reto Rauch stimmte die Versammlung auf das «Bündner-Glarner» 2026 ein, welches am 13. Juni bei der Bergstation Motta Naluns in Scuol und damit erstmals im Unterengadin stattfindet. Bereits am 28. Februar wird die Saison mit dem Hallenschwinget Untervaz eingeläutet, am 12. April folgt das Frühjahrsschwingen ebenso in Untervaz. Im Hochsommer finden mit dem Brambrüesch Schwinget ob Chur (12. Juli) und dem jährlichen Sertig Schwinget in Davos (26. Juli) gleich zwei Bündner Traditionsanlässe statt. Für die Spitze kulminiert die Saison derweil am 5. September beim nur alle sechs Jahre stattfindenden Kilchberger Schwinget. Patrick Casanova
Der Kantonalvorstand 2025 mit den beiden ESAF-Kranzgewinnern, Schwingerkönig Armon Orlik und Neueidgenosse Christian Biäsch (Foto @Erwin Keller)
Actualités des associations
Nouveau départ pour le Club de lutte d’Estavayer-le-Lac & environs
Fin décembre, le club a en effet dû faire face à un changement important : le déménagement complet de son local d’entraînement historique situé en ville d’Estavayer-le-Lac. Le bâtiment qui abritait jusqu’ici le local de lutte devant être démantelé, le club a dû réagir rapidement et trouver une solution transitoire. En l’espace de deux semaines seulement, une alternative a pu être mise en place : un nouveau local provisoire sur la commune de Montet. Le déménagement et l’aménagement du nouveau local ont été réalisés à 100 % par les membres du club, sans soutien extérieur. Démontage, transport du matériel, installation et remise en état des infrastructures : l’ensemble du travail a été effectué bénévolement, dans un esprit de cohésion et d’engagement fidèle aux valeurs de la lutte suisse. Ce local provisoire à Montet permet au club de poursuivre normalement ses entraînements et ses activités durant cette phase de transition. Il s’agit toutefois d’une solution temporaire. À plus long terme, le Club de lutte d’Estavayer-le-Lac & environs pourra revenir à Estavayer-le-Lac, en périphérie de la ville, où un nouveau local est prévu à proximité d’infrastructures sportives existantes. Le club pourra ainsi s’y intégrer durablement et disposer d’installations modernes, adaptées à ses besoins. Ce déménagement illustre une nouvelle fois la capacité d’adaptation du club ainsi que l’implication exemplaire de ses membres, qui ont su transformer une contrainte logistique en un projet collectif mené avec efficacité et motivation. Amanda Portmann
Vereinsnachrichten
Ein neuer Abschnitt für den Schwingklub Estavayer-le-Lac & Umgebung
Ende Dezember stand für den Klub ein bedeutender Einschnitt an. Der vollständige Umzug des bisherigen Schwinglokals in der Stadt Estavayer-le-Lac wurde notwendig. Da das Gebäude, in dem sich das bisherige Lokal befand, rückgebaut wird, musste der Schwingklub kurzfristig handeln und eine Übergangslösung finden. Innerhalb von nur zwei Wochen konnte ein provisorisches Schwinglokal in der Gemeinde Montet im freiburgischen Broyebezirk eingerichtet werden. Der Umzug sowie der Aufbau des neuen Schwinglokals wurden vollständig durch die Mitglieder des Klubs realisiert. Abbau, Transport des Materials, Einrichtung und Aufbau der Infrastruktur erfolgten ausschliesslich in Eigenleistung. Dies ist ein klares Zeichen für den starken Zusammenhalt und das grosse Engagement innerhalb des Vereins. Das provisorische Lokal in Montet ermöglicht es dem Schwingklub, den Trainingsbetrieb und die Vereinsaktivitäten während dieser Übergangsphase ohne Unterbruch weiterzuführen. Diese Lösung ist jedoch klar befristet. In Zukunft wird der Schwingklub nach Estavayer-le-Lac zurückkehren können, wo am Stadtrand im Bereich eines bereits bestehenden Sportzentrums ein neues, dauerhaftes Schwinglokal vorgesehen ist. Der Umzug zeigt eindrücklich die Anpassungsfähigkeit des Klubs sowie den grossen Einsatz seiner Mitglieder, die diese logistische Herausforderung gemeinsam, effizient und mit viel Motivation gemeistert haben. Amanda Portmann
Kommende Anlässe
Einladung zum Schwingerjass Oberaargau 2026
Die Schwingervereinigung Oberaargau, die Vereinigung der Oberaargauer Schwingerveteranen und -freunde, lädt herzlich zum 23. Schwingerjass Oberaargau ein. Teilnehmen können Frauen und Männer auch ausserhalb unserer Vereinigung. Alle Teilnehmenden erhalten einen Naturalpreis. Donnerstag, 5. Februar 2026, Gasthof Löwen, Hauptstrasse 3, 3309 Kernenried BE: ab 13 Uhr Standblatt-Bezug (Startgeld: Fr. 20.—), 14 Uhr Wettkampfbeginn Anmeldungen bitte bis am 3. Februar 2026 an den Obmann: Otto A. Seeholzer, Tel. 078 822 76 10, oase53@quickline.ch Mehr Informationen: www.schwingervereinigung-svo-oberaargau.ch/jass Die Obmannschaft Communication / Mitteilung
Nouveau président du comité d’organisation de la fête alpestre du Lac-Noir
Le 13 janvier 2026 s’est déroulée l’assemblée des délégués de l’association de soutien de la fête alpestre du Lac- Noir et d’importants changements au sein du comité d’organisation ont été annoncés. En effet, Erich Mauron, après 33 ans de comité d’organisation, dont 25 ans à la présidence du CO a officiellement remis son mandat. Durant toutes ces années, il a marqué l’histoire de la fête alpestre du Lac-Noir en étant le moteur et l’âme de notre fête. En remerciement de son incroyable engagement et de son dévouement sans faille, Erich Mauron a été nommé président d’honneur du CO. Les délégués ont élu Piller Adrian en tant que nouveau président du CO. Ancien lutteur ayant gagné 10 couronnes, dont 2 couronnes d’association, durant sa carrière, il a également été président du club des lutteurs de la Singine de 2016 à 2025 et membre du comité d’organisation de plusieurs fêtes cantonales et fête romande des jeunes. Les délégués ont également pris connaissance de la démission de Annelise Riedo, après 42 ans au sein du comité d’organisation. Une telle longévité est certainement un record et nous adressons nos sincères remerciements à Annelise pour son travail durant toutes ces années. En remplacement des membres démissionnaires, Erich Mauron, Annelise Riedo et Lolita Fuchs, l’assemblée a élu Adrian Piller (Singine), Nathalie Baechler (Fribourg) et Fabienne Pellet (Singine) au sein du CO. Frédéric Mauron (Fribourg) a également été réélu en tant que président de l’association de soutien. Le comité d’organisation de la fête alpestre du Lac-Noir vous donne rendez-vous le dimanche 21 juin 2026.
Neuer OK-Präsident für das Schwing- und Älplerfest Schwarzsee
Am 13. Januar 2026 fand die Delegiertenversammlung des Trägervereins Schwing- und Älplerfest Schwarzsee statt und es wurden wichtige Veränderungen im Organisationskomitee bekannt gegeben. Erich Mauron hat nach 33 Jahren im OK, davon 25 Jahre als OK-Präsident, sein Amt offiziell niedergelegt. In all diesen Jahren hat er die Geschichte des Schwing- und Älplerfestes Schwarzsee geprägt, indem er die treibende Kraft und Seele unseres Festes war. Als Anerkennung für sein unglaubliches Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz wurde Erich Mauron zum OK-Ehrenpräsidenten ernannt. Die Delegierten wählten Adrian Piller zum neuen OK-Präsidenten.
Der ehemalige Schwinger, der im Laufe seiner Karriere 10 Kränze, davon 2 Teilverbandskränze, gewonnen hat, war OK-Mitglied mehrere kantonaler und südwestschweizer Jungschwingertag und von 2016 bis 2025 Präsident des Schwingklub Sense. Die Delegierten nahmen auch den Rücktritt von Annelise Riedo nach 42 Jahren im Organisationskomitee zur Kenntnis. Eine solches Engagement ist sicherlich ein Rekord und wir danken Annelise ganz herzlich für ihre Arbeit in all diesen Jahren. Als Ersatz für die zurückgetretenen OK-Mitglieder Erich Mauron, Annelise Riedo und Lolita Fuchs, wählte die Delegiertenversammlung Adrian Piller (SK Sense), Nathalie Baechler (SK Freiburg) und Fabienne Pellet (SK Sense) ins OK. Frédéric Mauron (SK Freiburg) wurde ebenfalls als Präsident des Trägerverein wiedergewählt. Das Organisationskomitee des Schwing- und Älplerfestes Schwarzsee freut sich darauf, sie am Sonntag, den 21. Juni 2026 begrüssen zu dürfen. Frédéric Mauron
L’ancien et le nouveau président du CO, Erich Mauron et Adrian Piller et le président de l’association de soutien, Frédéric Mauron (Photo @J-C. Portmann / V. Bapst)
Mitteilung
Delegiertenversammlung Verein Schwägalp-Schwinget - Jubiläumsjahr ein Erfolg
An der Delegiertenversammlung des Vereins Schwägalp Schwinget wurde das Jubiläumsjahr offiziell abgeschlossen. Gleichzeitig verabschiedete man zwei langjährige Mitglieder aus OK und zwei Personen aus dem Verein und hiess neue Verantwortliche willkommen.
25 Jahre erfolgreich abgeschlossen Das Jahr 2025 stand für den Verein und das Organisationskomitee ganz im Zeichen des 25 Jahr Jubiläums. Nicht nur am Fest selbst wurde die 25. Ausgabe des Schwägalp Schwingets gefeiert, auch im Verlauf des Jahres erinnerte man mit verschiedenen Aktionen an die Erfolgsgeschichte des Schwingfests am Fusse des Säntis. Die wichtigsten Personen des Anlasses – die Helferinnen und Helfer – wurden für ihren jahrzehntelangen Einsatz mit einem Geschenk geehrt. Nach einem rundum gelungenen Schwingfest konnte der Verein das Jubiläumsjahr zufrieden und erfolgreich abschliessen.
Wechsel im Verein und OK OK Präsidentin Andrea Abderhalden-Hämmerli verabschiedete an der Delegiertenversammlung zwei langjährige Mitglieder. Hansruedi Peterer beendet nach 25 Jahren seine Tätigkeit im Ressort Schwingkomitee. Der Wildhauser war seit der Geburtsstunde des Schwägalp Schwingets dabei und tritt per Delegiertenversammlung 2026 zurück. Sein Nachfolger wird Andreas Rutz aus Herisau. Auch Sandra Bischof aus Waldstatt, langjährige Leiterin des Ressorts Festführer, gab ihren Rücktritt bekannt. Vereinspräsident Reto Fuster verabschiedete zudem Thomas Rechsteiner aus dem Vereinsvorstand sowie Hans Zuberbühler als Revisor. Neu vertritt Daniel Brülisauer den Appenzeller Kantonalen Schwingerverband im Vereinsvorstand. Als neuer Revisor wurde Dominik Kammermann gewählt.
Berner und Südwestschweizer 2026 Gast Nach dem Jubiläumsjahr geht es ohne Pause weiter. Die Vorbereitungen für die 26. Ausgabe des Schwägalp Schwingets am 16. August 2026 haben bereits begonnen. Dann werden die Gastschwinger aus dem Kanton Bern sowie aus der Südwestschweiz erwartet. Der Schwägalp Schwinget bildet erneut das letzte Bergkranz und zugleich das letzte Kranzfest der Saison 2026. Nach dem Kräftemessen am Säntis folgt der Saisonhöhepunkt mit dem Kilchberger Schwinget. Wer auf der Schwägalp überzeugt, zählt erfahrungsgemäss auch am Zürichsee zu den Favoriten. Pascal Schönenberger
v.l.n.r. Reto Fuster, Andreas Rutz, Hans Zuberbühler, Hansruedi Peterer, Sandra Bischof, Thomas Rechsteiner und Andrea Abderhalden-Hämmerli (Foto @Barbara Koster)
Veteranenecke
Schwingerveteranen - Vereinigung Uri Samichlaushock-Nachmittag
Am Sonntag, 07. Dezember 2025, durfte die Schwingerveteranen-Vereinigung Uri wieder ihren jährlichen Samichlaus - Nachmittag im Restaurant Adler in Bürglen abhalten. Als Gäste begrüsste der Obmann Robi Indergand, den Präsidenten vom Schwingklub Bürglen Bruno Gisler und den Präsidenten UKSV, Christian Gisler mit Gemahlin. Er zeigte sich erfreut, dass wiederum 56 Personen dieser Einladung Folge geleistet haben. Still wurde es im Saal, als der Samichlaus mit seinem Schmutzli erschien. Aus seinem Buch hatte er doch einiges von den Veteranen zu berichten und die, die anwesend waren mussten, wenn möglich noch ein Spruch aufsagen. Nach einigen Informationen aus der Obmannschaft und Dankesworten vom Kantonalpräsidenten war dieser gemütliche Hock wieder viel zu schnell vorbei. Herzlichen Dank nochmals an den Samichlaus und seinen Schmutzli für seinen Besuch und dem Adlerteam für die tolle Bewirtung. Robi Indergand
Gute Stimmung am Samichlaus-Nachmittag in Bürglen
Wir gratulieren
Edi Ritter, Gordola
75-jährig

Der Eidgenössische Schwingerverband gratuliert dem Jubilar herzlich zu seinem Geburtstag, wünscht ihm alles Gute, beste Gesundheit und frohe Stunden im Kreise der Familie und der Schwingerkollegen.
Veteranenecke
Tagung der Oberländischen Schwingerveteranen-Vereinigung 2025
Am 2. November 2025 fand die diesjährige Tagung in der Turnhalle Brienzwiler statt. Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete das Jodlerterzett Mülibächli die Versammlung. Obmann Bärt Aellig begrüsste die 117 Anwesenden, darunter 109 stimmberechtigte Veterane, Delegationen der Emmentaler- und Mittelländer Veteranen sowie zahlreiche Ehrengäste wie Markus Lauener (Obmann ESV), Samuel Reusser (Präsident OSV) und Matthias Grossmann (Präsident Schwingersektion Brienz). 18 Mitglieder hatten sich für die Tagung entschuldigt. Rückgang beim Mitgliederbestand Im Berichtsjahr verzeichnete die Vereinigung 4 Eintritte, 3 Austritte, 4 Ausschlüsse und 7 Todesfälle. Der Mitgliederbestand sank von 465 auf 455 Mitglieder. Bärt Aellig appellierte, neue Mitglieder zu werben, damit der Bestand erhalten werden kann. Die Jahresrechnung weist einen leichten Überschuss aus. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei SFr. 5.- unverändert. Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt. Der Jahresbericht des Obmanns wurde einstimmig angenommen. Bei der Totenehrung gedachte man sieben verstorbenen Kameraden. Das Jodlerterzett Mülibächli begleitete die Gedenkminute musikalisch. Letzte Amtszeit für Bärt Aellig Obmann Bärt Aellig und Vize-Obmann Dres Anderegg wurden wiedergewählt. Für Bärt Aellig wird es seine letzte Amtszeit, wie er selbst berichtete. Die nächste Veteranen-Tagung findet am 01. November 2026 in Aeschi statt. Spezielle Ehrung für Hanspeter Luginbühl Die über 80-jährigen Veteranen/innen (Jahrgang 1945 und älter) wurden wie jedes Jahr geehrt. 25 Anwesende, darunter mit Rosmarie Lehmann auch eine Veteranin erhielten ein Präsent in Form von einheimischen Produkten überreicht. Es war wie jedes Jahr der Höhepunkt der Versammlung. Eine besondere Ehrung erhielt Hanspeter Luginbühl, welcher als einer der jüngsten zu den 80-jährigen gerufen wurde. «Hanspeter hat in dieser Saison zwei Kränze erschwungen, sich damit seine 7. Teilnahme an einem ESAF gesichert. Das ist eine Ehrung wert», sagte Obmann Bärt Aellig zur speziellen Auszeichnung. Eidgenössische Veteranenveranstaltung in Frutigen Bruno von Siebenthal informierte über den Stand vom Oberländischen 2026 in Saanenland. Samuel Reusser berichtete von 84 Kranzgewinnen und zwei ESAF-Kränzen in der Saison 2025. Im kommenden Jahr stehen wiederum einige Veranstaltungen auf dem Programm. Der traditionelle Veteranenjass ist für den 28. März 2026 in der EXPO Thun geplant. Am 25. Oktober 2026 findet in Frutigen die Eidgenössische Veteranentagung statt. Wiederum wird im Jahr 2026 eine Veteranenreise organisiert. Um 11.35 Uhr schloss Bärt Aellig die Versammlung mit den Worten: «Blibet gsund u zwäg u uf wiedergugge». Anschliessend folgte das Mittagessen und der gesellige Teil. René Willener
Vereinsnachrichten
Zum 100-jährigen Bestehen des Schwingklubs Einsiedeln eine Jubiläumsschrift
Am 25. Oktober 2025 feierte der Schwingklub Einsiedeln in Alpthal sein 100-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst, einem Festbankett, verschiedenen Grussbotschaften, viel Unterhaltung und der Präsentation einer Festchronik. Das 100-jährige Bestehen eines Klubs ist schon deshalb eine Feier wert, weil es in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist, dass man alle Tiefen, die ein Vereinsleben mit sich bringt, einfach so überwindet. Der Schwingklub Einsiedeln wurde 1925 gegründet, hat alle Miseren überdauert und auch viel Freude bereitet. Die Jubiläumskommission, unter der Leitung von Walter Bisig, hat ganze Arbeit geleistet und war bereit, als die 160 geladenen Gäste in der Kirche zum Jubiläumsgottesdienst eintrafen. Pater Basil Höfliger fand mit passenden Worten den Draht zur Schwingerfamilie, hob den Wert des Zweikampfes hervor und verglich ihn mit dem täglichen Leben. Feierlich umrahmt wurde der Festgottesdient mit Vorträgen der beiden Jodlerklubs Alpenrösli und Waldstatt-Echo. Der bekannte Rigi-Speaker Hugo Abegg führte als Moderator durch den Abend. Während des Banketts wurden verschiedene Grussbotschaften gehalten. Dabei kam mehrheitlich zum Ausdruck, dass man neuzeitlich denken, aber die Traditionen wegen Modeströmungen nicht über Bord werfen sollte, so ganz nach dem Motto: «Altes erhalten – Neues gestalten.» Neben den Reden wurde der Abend mit humorvollen Einlagen zur Klubgeschichte aufgelockert. Die goldigen Zeiten Walter Bisig stellte die Festschrift vor und dankte allen, die zu ihrem guten Gelingen beigetragen haben. In dieser wurden die letzten 25 Jahre, die als die goldenen des Schwingklubs Einsiedeln bezeichnet werden dürfen, auf 131 Seiten festgehalten. Der Hauptteil des Buches widmet sich den Jahren 2001 bis 2025. Jedes Jahr wird in einer kompakten Chronik beschrieben, stets mit dem Einsiedler Blickwinkel. Es kann nachgelesen werden, welche Erfolge die Schwinger erzielt haben: Kränze, Siege und Auszeichnungen. Selbstverständlich darf auch die Auflistung alles Einsiedler Kranzschwinger von 1925 bis 2025 nicht fehlen. Weiter sind eidgenössische Kranzschwinger mit Bild, sowie alle Teilnehmer an eidgenössischen Anlässen dokumentiert. Eine Übersicht über Siege an Schwingfesten und ein Kapital mit Porträts der elf erfolgreichsten Aktiven zeigen die sportliche Stärke des Vereins. Der Schwingklub Einsiedeln versteht es auch, Feste zu organisieren. Fester Bestandteil im Terminkalender sind jedes Jahr der Einsiedler Kilbischwinget und der Herbstschwinget in Unteriberg. Weiter hat der Klub schon unzählige Schwyzer Kantonalfeste und das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest durchgeführt.
Weiter werden in der Jubiläumsschrift auch die Ehren- und Freimitglieder gewürdigt sowie auf die Nachwuchsarbeit – das Fundament des Klubs - eingegangen. Es ist üblich, dass beim Schwingklub Einsiedeln alle 25 Jahre eine Chronik verfasst wird. Sie ist als Ergänzung zu den früheren Festschriften gedacht. Die Jubiäumsfeier hat gezeigt, dass das Kräftemessen im «Hoselupf» nicht umsonst beliebt ist. Es bringt die Verbundenheit zu unserem Brauchtum und unseren Traditionen in idealer Weise zum Ausdruck. Klubpräsident Philipp Schuler fand zum Abschluss die passenden Worte. «Wir müssen wachsam die Augen offenhalten und diese Werte auch in Zukunft pflegen.» Die Festschrift kostet 30 Franken und ist erhältlich über die Homepage www.skeinsiedeln.ch Werner Schönbächler
v.l.n.r. Daniel Inderbitzin, Christian Schuler, Koni Kälin, Walter Bisig, Werner Schönbächler, Philipp Schuler, Roger Schatt
Impressum
| Häufigkeit |
erscheint periodisch (mind. 12x jährlich) |
| Print-Auflage / Online-Versand |
527 Exemplare / 10248 Exemplare |
| Layout |
Digital Druckcenter Langenthal AG |
| Herausgeber und Druck |
Geschäftsstelle ESV, Rumendingenstr. 1, Ersigen |
| Bilder |
esv.ch in Zusammenarbeit mit diversen Fotografen |
| nächste Ausgabe / Redaktionsschluss |
Ende Februar 2026 / 15. Februar 2026 |
Wir gratulieren
Kobelt Max, Marbach
85-jährig

Am 5. Januar 2026 konnte Max Kobelt bei bester Gesundheit im Kreis seiner Familie seinen 85. Geburtstag feiern. Max wuchs zusammen mit fünf Schwestern und Bruder Ruedi in der Bauernfamilie Kobelt in Marbach im St.Galler Rheintal auf. Er erlebte im Vergleich zu heute eine eher einfache, deswegen nicht weniger glückliche Jugendzeit. Max Kobelt erlernte den Beruf als Wirker (Facharbeiter Textiltechnik), betätigte sich später als Chauffeur und übte bis zu seiner Pensionierung eine vielfältige Tätigkeit bei einer Bank aus. Im Jahre 1968 heiratete Max «seine» Rosmarie und die Familie erhielt bald einmal Zuwachs durch einen Sohn und eine Tochter. Heute sorgen zwei Enkel und vor allem ein Urenkel dafür, dass es im Hause Kobelt nicht allzu ruhig wird. Zum Schwingen kam Max dank der Überredungskünste seines zwei Jahre jüngeren Bruders Ruedi (verstorben im September 2022). Eigentlicher Förderer der Gebrüder Kobelt war der damals bekannte Kranzschwinger Werner Hug, mit selbst insgesamt 21mal Eichenlaub. Dieser scheute keine Mühe und nahm die beiden aufstrebenden Kobelts Sonntag für Sonntag mit an die Schwingfeste. Die Laufbahn von Max Kobelt nahm einen vielseitigen Verlauf. Bevor er sich endgültig dem Schwingen zuwandte, betätigte er sich als erfolgreicher Kunst- und Nationalturner, und auch als Ringer hatte er beachtliche Erfolge aufzuweisen. Je zweimal konnte sich Kobelt an Eidgenössischen Ringertagen (1960 Bern / 1964 Willisau) und Eidgenössischen Nationalturntagen (1961 Balgach / 1963 Grenchen) unter die Kranzgewinner reihen. Im Nationalturnen erkämpfte er sich dreimal den begehrten Kranz (1963 Luzern /1967 Bern) und 1972 in Aarau konnte er sich am Eidgenössischen Turnfest gar als Sieger ausrufen lassen. Als Ringer erkämpfte sich Max Kobelt achtmal den Titel als Schweizer Meister und zweimal wurde er mit dem Ringerclub Oberriet Mannschaftsmeister. Zudem qualifizierte er sich im Ringen 1963 für die WM in Sofia (7. Rang), für die EM 1967 in Istanbul (9. Rang) und für die Olympischen Spiele 1964 in Tokio, wo er den 12. Platz errang. Auch ein Abstecher in die Leichtathletik als Zehnkämpfer fehlte nicht. «Trotz vieler Erfolge war die Olympiateilnahme der sportliche Höhepunkt!
Unter den Weltbesten zu sein, die Atmosphäre im Stadion mit Athleten aus der ganzen Welt - das muss man als Sportler einfach erlebt haben», schwärmt der Jubilar noch heute. Als Schwinger war Max Kobelt (178 cm / 86 kg) nicht gerade ein Hüne an Gestalt. Durch seine Beweglichkeit, seine ausgefeilte Technik und sehr gute Kondition sowie seinen unbändigen Siegeswillen machte er dieses Manko mehr als nur wett. Er beherrschte Brienzer und Kopfgriff wie kaum ein anderer und reihte damit manch körperlich überlegenen Gegner zu seinen Punktelieferanten. Erwähnt sei auch seine exzellente Bodenarbeit. Seinen ersten Kranz im Sägemehl erkämpfte sich Max Kobelt 1962 am St. Galler Kantonalen. Insgesamt kann er 48 Schwingerkränze sein Eigen nennen, darunter ein volles Dutzend NOS-Eichenlaub. 1963 konnte er in Le Locle am Südwestschweizer, 1966 auf dem Brünig und 1970 am Innerschweizer in Altdorf vor die Kranzjungfern treten. 1971 siegte er am St.Galler Kantonalen in Marbach, ebenso am Appenzeller in Teufen und 1974 am NOS-Teilverbandsfest in Näfels. Daneben feierte Max Kobelt auch verschiedene Siege an Nichtkranzfesten: dreimal in Serie am stark besetzten Rheintaler Verbandsfest (1968, 1969, 1970) sowie am Bözberg-Schwinget 1967. Ein bedeutender Sieg gelang ihm 1974 am Jubiläumsschwingfest «50 Jahre Schwingklub Oberhabsburg» in Root LU gegen die vollständig anwesende Innerschweizer Elite. Seine grössten Erfolge als Schwinger sind die fünf Kränze eidgenössischer Prägung. In den Jahren 1964, 1966, 1969, 1972 und 1974 konnte er fünfmal in Folge am Eidgenössischen vor die Kranzjungfern treten. In Schwyz 1974 belegte Max Kobelt zum Ende seiner Karriere den hervorragenden zweiten Schlussrang. Nach je zwei Siegen und Gestellten am Samstag, reihte er am Sonntag all seine Gegner zu seinen Punktelieferanten, zum Abschluss besiegte er den amtierenden König David Roschi. Bereits zu Aktivzeiten amtete Max Kobelt vier Jahre als Versicherungskassier des Rheintal-Oberländer Schwingerverbandes (1972 - 1975) und anschliessend weitere vier Jahre (1976 - 1979) als äusserst kundiger Technischer Leiter. Noch heute ist der Jubilar mit dem Schwingen verbunden, seien es Besuche von Schwingfesten und Versammlungen. All dies ist für ihn - wenn immer möglich - eine Selbstverständlichkeit. Gemütlichkeit und geselliges Beisammensein im Kreise der Schwinger- und Turnerkameraden sind bei ihm gross geschrieben. Daneben stellte sich Kobelt auch in seiner Wohngemeinde Marbach für öffentliche Dienste zur Verfügung. Viele Jahre war seine Mitarbeit als Schul- und Kirchenrat und im örtlichen Gemeindeführungsstab gefragt. Der Rheintal-Oberländer Schwingerverband verlieh Max Kobelt 1979 die Ehrenmitgliedschaft, 1984 wurde ihm diese Ehre im St.Galler Kantonalverband zuteil und 1992 fand er Aufnahme in die Garde der NOS-Ehrenmitglieder. Max, wir wünschen dir und deiner Familie auch für die weitere Zukunft nur das Allerbeste! Emil Bürer
Nordostschweizer Schwingerverband St.Galler Kantonaler Schwingerverband Rheintal-Oberländer Schwingerverband St.Galler Kantonale und Rheintal-Oberländer Veteranenvereinigung
Da war noch...
Das offizielle Buch zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF 2025 Glarnerland+ lässt uns die Faszination des Schwingens hautnah erleben – von packenden Zweikämpfen über die Schwingerwerte bis hin zu persönlichen Geschichten aus dem Glarnerland. Das Buch blickt hinter die sportlichen Kulissen, schaut bei den Gastgebern vorbei, besucht den Campingplatz, schwatzt mit dem OK-Präsidenten und stellt neben dem Schwingerkönig auch die vielen Helfer in den Mittelpunkt. Es wird geschwungen, gelacht, geschwitzt, getränt – das ist das Eidgenössische. Tolle Geschichten, Interviews, Fakten, Zahlen und ganz viele Bilder.
Buchangaben: Div. Autoren und Fotografen Schwingerland Das offizielle Buch zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025 Glarnerland+ Hardcover gebunden, 272 Seiten 300 Bilder ISBN 978-3-03913-076-4 AS-Verlag, Zürich 2025, in Zusammenarbeit mit zalpverlag, Mollis CHF 60.– plus Versandkosten Bestellformular für das Buch: www.esaf2025.ch/das-buch

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