Nummer 5 / Mai 2026 / numéro 5 / mai 2026

Mitteilungen des ZV ESV

Traditionsgemäss trafen sich die Mitglieder des ZV ESV am 28. April 2026 zur ersten Sitzung der Geschäftssitzung 2026/2027 in der Eidgenössischen Schwingerstube im Gasthof Bären in Trubschachen.

Protokoll der AV ESV vom 14./15. März 2026 in Chur
Das Protokoll wurde vom AV-Sekretär, Ueli Schneider, ordnungsgemäss erstellt und von AV-Übersetzerin Amélie Conus in die französische Sprache übersetzt. Der ZV ESV hat das Protokoll genehmigt. Gemäss Artikel 8 der Statuten ist das Protokoll innert drei Monaten im Publikationsorgan zu veröffentlichen. Das Protokoll kann unter www.esv.ch/verband/dokumente eingesehen werden. Es kann in schriftlicher Form zudem bei der Geschäftsstelle ESV (034 445 20 89 oder administration@esv.ch) bezogen werden.

Unterstützungsgesuche
Der Club des Lutteurs Estavayer et Environs hat ein Gesuch um Unterstützung eines Klubmitgliedes nach einem schweren Unfall an den ESV gestellt. Die Mitglieder des ZV unterstützen das Gesuch und sprechen einen Betrag aus dem Unterstützungsfond.
Das OK der Eidgenössischen Veteranentagung 2026 hat ein Gesuch um finanzielle Unterstützung der Veteranentagung an den ESV gestellt. Die Mitglieder des ZV unterstützen das Gesuch und sprechen einen Betrag von CHF 2'000.00.

Programm Kilchberger Schwinget 2026
Der ZV ESV hat das Programm des Kilchberger Schwinget 2026 verabschiedet. Das Programm sieht folgendermassen aus:

08:00 Einmarsch
08:30 Anschwingen
12:00 Mittag
13:00 Fortsetzung des Wettkampfs
ca. 17:00 Schlussgang
ca. 18:00 Rangverkündigung

Bergkranzverteiler 2027 – 2029
Die Mitglieder des ZV ESV haben den Bergkranzfestverteiler 2027 - 2029, wie von der TK ESV vorgeschlagen, genehmigt.

Reto Bleiker, Leiter Geschäftsstelle ESV

Communications du CC AFLS

Comme le veut la tradition, les membres du comité central de l'ESV se sont réunis le 28 avril 2026 pour la première séance de la session 2026/2027, dans la "Schwingerstube" de l'auberge Bären, à Trubschachen.

Le procès-verbal de l'assemblée générale de l'AFLS
Le procès-verbal de l'assemblée générale de l'AFLS, qui s'est tenue les 14 et 15 mars 2026 à Coire, a été rédigé en bonne et due forme par le secrétaire de l'assemblée générale, Ueli Schneider, puis traduit en français par la traductrice de l'assemblée générale, Amélie Conus. Le comité central de l'ESV a approuvé le procès-verbal. Conformément à l'article 8 des statuts, il doit être publié dans l'organe officiel dans un délai de trois mois. Il est consultable sur www.esv.ch/fr/association/documents. Il peut également être obtenu sur demande écrite auprès du secrétariat de la AFLS (téléphone 034 445 20 89 ou administration@esv.ch).

Demandes de soutien
Le Club des Lutteurs Estavayer et Environs a adressé à l'ESV une demande de soutien pour l'un de ses membres, victime d'un grave accident. Les membres du comité central soutiennent cette demande et allouent un montant provenant du fonds de soutien.
Le comité d’organisation de la Fête fédérale des vétérans 2026 a adressé une demande de soutien financier pour cet événement. Les membres du CC soutiennent cette demande et accordent une somme de 2 000,00 CHF.

Programme de la fête de lutte de Kilchberg 2026
Le CC de l'ESV a approuvé le programme de la fête de lutte de Kilchberg 2026. Il se présente comme suit :

- 8 h 00 : entrée des lutteurs ;
- 8 h 30 : début des luttes ;
- 12 h 00 : déjeuner ;
- 13 h 00 : reprise de la compétition ;
- vers 17 h 00 : passe finale ;
- vers 18 h 00 : proclamation des résultats

Répartition des fêtes alpestres pour les années 2027 à 2029.
Les membres du Comité central de l'ESV ont approuvé la répartition des fêtes alpestres pour les années 2027 à 2029, telle que proposée par la Commission technique de l'ESV.

Reto Bleiker, Directeur du secrétariat de l'AFLS

Bergkranzverteiler / la répartition des fêtes alpestres 2027-2029

Der neue Zentralvorstand vom Eidgenössischen Schwingerverband. (Foto @Tanja Haas)

Mitteilungen des ZV ESV / ESAF 2028 Thun

Anpassung Pflichtenheft ESAF 2028 Thun Berner Oberland

Im Hinblick auf das ESAF 2028 Thun Berner Oberland hat der ZV ESV eine Anpassung im Bereich der Einladungsregelung beschlossen. Anstelle der bisherigen Übernachtungsmöglichkeit wird den betroffenen Personengruppen neu ein zusätzliches Gratisticket zur Verfügung gestellt.

Von dieser Regelung betroffen sind die Medienchefs und Fotografen der Teilverbände, Schwingerkönige und Erstgekrönte, die Fähnriche der Teilverbände, die Ehrengäste des ESV sowie die Funktionäre gemäss Etat. Ebenfalls eingeschlossen sind die Obmannschaft der Eidgenössischen Schwingerveteranen-Vereinigung, die Ehrenmitglieder des ESV sowie Vertreter und Fähnrich des Eidgenössischen Jodler- und Hornusserverbandes sowie die Fähnriche der Kantonal- und Gauverbände.

Die Anpassung erfolgt unter anderem als Reaktion auf leider negative Rückmeldungen des OK ESAF 2025 Glarnerland+. Dort kam es vor, dass einzelne Ehrenmitglieder ihre gebuchten Zimmer weder stornierten noch eine entsprechende Meldung machten und diese in der Folge nicht bezogen wurden. Dadurch entstanden unnötige Mehrkosten und -aufwand für das OK.

Für die betroffenen Personengruppen wird dennoch eine gewisse Anzahl Hotelzimmer in der Umgebung durch das OK ESAF 2028 Thun vorreserviert. Mit dem Einladungsschreiben erhalten die Berechtigten die entsprechenden Informationen, müssen die Zimmer jedoch selbständig und direkt bei den Hotels buchen. Weder das OK noch der ESV haben Einfluss auf die Verteilung oder die definitive Reservation der Zimmer. Ganz nach dem Motto: «Dr Schneller isch dr Gschwinder.»

Mit dieser Lösung schafft der ESV klare Zuständigkeiten, erhöht die Eigenverantwortung und reduziert gleichzeitig organisatorische sowie finanzielle Risiken für das OK ESAF 2028 Thun Berner Oberland als Veranstalter.

Kommende Anlässe

Bernisch Kantonales Schwingfest 2026

Das Bernisch-Kantonale Schwingfest (BKSF) vom 5. Juli 2026 im Stadion Wankdorf in Bern verspricht Schwingsport auf höchstem Niveau. Mit der Bekanntgabe der Gästeschwinger steht fest: Die Berner werden auf ausserordentlich starke Konkurrenz treffen.

Aufgrund des 125-Jahr-Jubiläums des Bernisch-Kantonalen Schwingerverbandes sind am BKSF 2026 je drei Gästeschwinger aus den anderen Teilverbänden zugelassen. Besonders die Delegation aus der Ostschweiz sorgt für Aufmerksamkeit. Mit Schwingerkönig Armon Orlik sowie Samuel Giger und Werner Schlegel – beide standen am letzten Eidgenössischen in Mollis im Schlussgang – reisen absolute Spitzenschwinger nach Bern. Auch der Nordwestschweizer und der Südwestschweizer Schwingerverband entsenden je drei ihrer stärksten Schwinger ins Wankdorf und sorgen damit für zusätzliche Spannung im Teilnehmerfeld. Die Berner Gastgeber rund um Fabian Staudenmann, Michael Moser, Adrian Walther und Matthias Aeschbacher werden entsprechend gefordert sein Sieger-Muni «Friedrich Wilhelm» im Bernbiet zu behalten. Die Ausgangslage verspricht packende Gänge und hochstehenden Schwingsport vor grosser Kulisse.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchsschwingertag am Samstag. Die «Bösen von morgen» erhalten dort die Gelegenheit, sich im Stadion Wankdorf zu messen und erste Erfahrungen vor einmaliger Atmosphäre zu sammeln. Der Nachwuchs bildet seit jeher das Fundament des Schwingsports und erhält im Rahmen des BKSF 2026 eine grosse Bühne. Zudem wurden sämtliche Jungschwinger und Kampfrichter des BKSV zum Berner Saisonhöhepunkt am Sonntag eingeladen.

Auch organisatorisch ist das Fest auf Kurs. Der Vorverkauf läuft weiterhin auf Hochtouren – trotz des grossen Ansturms sind nach wie vor Tickets erhältlich. Wer das Schwingfest live im Stadion Wankdorf erleben möchte, sollte sich eines der letzten Tickets sichern, diese sind im YB-Ticketshop event-tickets.bscyb.ch oder auf der YB-Geschäftsstelle erhältlich. Das OK empfiehlt aufgrund des grossen Besucheraufkommens die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Reto Zbinden

 

Foto @BSCYB

 

Impressum

Häufigkeit erscheint periodisch (mind. 12x jährlich)
Print-Auflage / Online-Versand 524 Exemplare / 10553 Exemplare
Layout Digital Druckcenter Langenthal AG
Herausgeber und Druck Geschäftsstelle ESV, Rumendingenstr. 1, Ersigen
Bilder esv.ch in Zusammenarbeit mit diversen Fotografen
nächste Ausgabe / Redaktionsschluss Ende Juni 2026 / 19. Juni 2026

 

Wir gratulieren

Karl Aeberhard, Langenthal 
90-jährig

Am 7. Mai durfte Kari Aeberhard in Langenthal bei guter Gesundheit sein 90. Wiegenfest feiern. Kari war von 1952 – 1958 Aktivschwinger im Schwingklub Herzogenbuchsee. In dieser Zeit erschwang er sich 8 Kränze und wurde 1958 am Eidg. in Freiburg zum Eidgenossen gekürt. Leider musste Kari im zarten Alter von nur 22 Jahren wegen einer schweren Knieverletzung die Schwingkarriere an den Nagel hängen.
Kari blieb dem Schwingen treu und bekleidet bis heute verschiedene Chargen in seinen beiden Schwingklubs Herzogenbuchsee, nachher Langenthal sowie im Oberaargauischen Schwingerverband. Ab 1973 war er Techn. Leiter im OSV, wurde dann zum Vize-Präsidenten gewählt und war von 1977 – 1984 umsichtiger Präsident . Im Bern. Kant. Schwingerverband war er drei Jahre Chronikführer. Ebenfalls war er von 1965 – 1984 Präsident des Schwingklubs Herzogenbuchsee.
Kari war Initiant, 1983 das Eidg. Schwingfest in Langenthal durchzuführen. Er war OK Vize-Präsident und durfte als Eidg. Fähnrich am Sonntag die Fahne entgegen nehmen. Für seine Verdienste in den verschiedenen Chargen bekam Kari vom Schwingklub bis zum Eidgenössischen Schwingerverband die Ehrenmitgliedschaften verliehen.
Die ganze Schwinger-Gemeinde wünscht Dir zu deinem Jubiläum alles Gute und gute Gesundheit.
Adrian Schär

Eidgenössischer Schwingerverband
Bernisch. Kant. Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Herzogenbuchsee
Schwingklub Langenthal

Veteranenecke

83. Solothurner Kantonale Schwinger Veteranen-Landsgemeinde, Stüsslingen

Nach «Härz und Lideschaft» in Kestenholz, «zäme si mir starch» in Grenchen, heisst es heute «mehr als es Fescht - alle zwanzig Jahre in Stüsslingen»
So oder ähnlich lautet das Motto der diesjährigen, 129. Solothurner Schwingfest-Tage. Nach 1966, 1986 und 2006 trifft sich die Solothurner Schwinger-Familie, zusammen mit ihren Freunden aus der Nordwestschweiz und den Gästen aus der Schwinger-Sektion Giswil, auch heuer wieder in «Stüssligen». Die von Pendlern, Acker- und Obstbau sowie Viehzucht geprägte Wohngemeinde am Jurasüdfuss, beheimatet auch verschiedene KMU’s der Elektrotechnik und Dienstleistungen und verfügt mit der Anlage Heidental über einen schweizweit renommierten Golfplatz. Unter der Führung des aktiven Stüsslinger Turnvereins STV konnten wir einmal mehr ein grossartiges Schwinger-Wochenende geniessen. Während draussen 289 Jungschwinger an der Arbeit waren, eröffnete der Obmann Roland Bloch gut gelaunt die 83. Landsgemeinde mit ihren 98 Anwesenden. Speziell begrüsste er nebst den Ehrengästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die Begleiterinnen, für die wiederum ein spezielles Programm vorbereitet wurde. Dieses führte mit einer Pferdekutsche auf den nahe gelegen Golfplatz Heidental. Die im Jahre 2000 eröffnete 18-Loch Golf-Anlage, fernab vom Alltagslärm gelegen, wurde von den Initiatoren Röbi Rhiner und Kurt Frauchiger ins Leben gerufen. Obwohl die Führung durch den Präsidenten Dominik Frauchiger bei den Frauen grossen Anklang fand, scheint keine der Teilnehmerinnen dem Schwingsport den Rücken zu kehren.
Mit dem Motto «Kamerade wei mir si» beginnt Roland Bloch den geschäftlichen Teil und begrüsst namentlich den Stüsslinger Gemeindepräsidenten Georges Gehriger, Regierungsrat Mathias Stricker, Daniel Dreier als Vertreter der Eidg. Veteranen-Vereinigung, Obmann Matthias Schütz aus dem Baselbiet, Obmann Fredi Liebi aus dem Aargau, den SKSV-Präsidenten Adrian Nussbaumer sowie den «aTuTi»-Regionalvertreter Daniel Bieber. In seinem Rückblick würdigte der Obmann die tollen Leistungen der Schwinger der vergangenen Saison, welche beim letzten Kantonalen Schwingfest in Grenchen mit 33 Zweigen bei den Jungen, 4 Kränzen bei den Aktiven eine hervorragende Leistung erbrachten. Highlights waren auch Sinischa Lüschers und Marius Franks 1. Bergkranz-Gewinne auf dem Weissenstein sowie der Doppelsieg am Aarg. Kantonalschwingfest. Am ESAF sicherten sich 8 Nordwestschweizer das begehrte Eichenlaub, darunter auch die beiden Solothurner Neukranzer Sinisha Lüscher und Marius Frank. 

Die Solothurnische Veteranen-Vereinigung ist mit 186 Mitgliedern und seiner gesunden, wirtschaftlichen Basis gut aufgestellt und so wurde der statutarische Teil in Kürze abgehandelt. Im Hinblick auf die Landsgemeinde 2027 bestätigten Roland Bloch als Obmann und Urs Schulthess als Säckelmeister ihre, schon früher bekanntgegebenen, Demissionen. 
Die Vereinigung muss weiterleben, aber die Nachfolgeregelung sei auch bei den Schwinger-Veteranen nicht so einfach, erwähnt Bloch. Einmal mehr zeigte sich die Vereinigung grosszügig und spendete einen namhaften Betrag an die Beschaffung von Schwinger-Hosen für den Kantonalverband und wie schon traditionell, die Treicheln für die Jungschwinger Kategoriensieger. Einen würdigen Augenblick widmete die Landsgemeinde auch den Männern, die uns im letzten Jahr verlassen haben,
Georges Gehriger, Gemeindepräsident, zeigte sich erfreut, dass nach 20 Jahren wieder ein Schwingfest in, wie er sagte, seinem 800jährigen Dorf mit seinen 20 Vereinen stattfindet. Speziell hob er die Prosperität der Gemeinde mit einem günstigen Steuerklima hervor und empfahl den Anwesenden den neugeschaffenen und leicht begehbaren Themenweg, der auf unterhaltsame Weise die Geschichten über das Dorf und die Region wiedergibt. Regierungsrat Stricker überbrachte die Glückwünsche der Regierung. Er erwähnte dabei, dass er in seiner Diplomarbeit über Trendsportarten vor gut 20 Jahren das Schwingen nicht berücksichtigt habe, was er heute selbstverständlich anders sehe, zumal er aus der gleichen Gemeinde wie König Jörg Abderhalden stamme. Er verwies speziell darauf hin, dass im neuen Sportleitbild des Kanton Solothurn das Schwingen explizit erwähnt sei.
Daniel Dreier wünschte allen ein grossartiges, unfallfreies Schwinger-Wochenende und rief die Anwesenden auf, die im Herbst stattfindende Eidg. Veteranen-Tagung in Frutigen möglichst zahlreich zu besuchen Zum Schluss bedankte sich der SKSV-Präsident Adrian Nussbaumer für die grossartige Organisation der Solothurner Kantonalen Schwinger-Tage und vergass nicht den imposanten Gabentempel zu erwähnen. Die speziell geehrten, über achtzigjährigen Veteranen wurden angeführt vom 88-jährigen Ferdinand von Lanten. Zum Abschluss gab es wiederum den beliebten Schätzwettbewerb mit dem ersten Preis, einem von der Clientis Bank gesponsortes Gold-Vreneli. Mit den Worten «bliebet gsund und machets guet» schloss Roland Bloch eine ausgesprochen gemütliche Landsgemeinde.
Rolf Wuethrich

 

Die Gruppe der geehrten über 80jährigen Veteranen

Vétérans

Vétérans lutteurs de l’ALGNJB

Jean-Pierre Bühler accède à la présidence
L’assemblée générale du Groupement des lutteurs vétérans de l’Association des lutteurs et gymnastes aux nationaux du Jura bernois (ALGNJB) s’est tenue le samedi 25 avril à Saicourt en présence du président des vétérans du canton Otto A. Seeholzer.
Toutes les assemblées générales n’atteignent pas le même degré d’émotion que celui enregistré à Saicourt le 25 avril dernier. Derrière leur apparence d’hommes forts, les lutteurs dissimulent une grande sensibilité. Ce constat s’est vérifié lorsque le président Ulrich Röthlisberger a rendu un hommage émouvant au caissier Christian Gerber, décédé en décembre 2025.

Le miracle de Saicourt
Le principal point de l’ordre du jour de cette assemblée n’était autre que l’élection des membres du comité. Alors que le président Ulrich Röthlisberger n’avait toujours pas déniché la perle rare pour assurer sa succession et qu’on s’acheminait vers la dissolution du groupement, à Saicourt, un petit miracle s’est produit, Jean-Pierre Bühler, de Romont, s’étant porté volontaire juste avant l’assemblée. Egalement démissionnaire, le vice-président Daniel Girard a été remplacé par Beat Berger. On note aussi du mouvement au poste d’assesseur qui enregistre les arrivées de Pascal Kneuss et Roland Sutter ainsi que le départ d’Andreas Röthlisberger qui mérite lui aussi un grand coup de chapeau en regard de l’immense travail accompli durant toutes ses années. Quant au secrétaire Jean-Pierre Henggi, il occupe désormais la fonction de secrétaire-caissier. Les membres de l’assemblée ont décidé d’offrir une montre à l’occasion de la Fête de lutte du Jura bernois qui se déroulera les 8 et 9 août prochains à Montoz sur le magnifique site de la Werdtberg.
Olivier Odiet

 

Veteranenecke

Schwingerveteranen Berner Jura

Jean-Pierre Bühler übernimmt die Obmannschaft
Die Veteranentagung der Vereinigung der Schwingveteranen des Berner Jura fand am Samstag, 25. April, in Saicourt in Anwesenheit des Vertreters der Veteranen der Bernisch Kant. Schwingerveteranen-Vereinigung, Otto A. Seeholzer, statt.

Nicht jede Veteranentagung erreicht denselben emotionalen Höhepunkt wie jene, die am 25. April in Saicourt stattfand. Hinter ihrer Fassade als starke Männer verbergen die Schwinger eine grosse Sensibilität. Dies zeigte sich, als Präsident Ulrich Röthlisberger dem im Dezember 2025 verstorbenen Kassier Christian Gerber eine bewegende Ehrung zuteilwerden liess.

Das Wunder von Saicourt

Der wichtigste Tagesordnungspunkt der Jahrestagung war die Wahl der Vorstandsmitglieder. Während Obmann Ulrich Röthlisberger noch immer nicht den richtigen Nachfolger gefunden hatte und man auf die Auflösung des Vereins zusteuerte, geschah in Saicourt ein kleines Wunder: Jean-Pierre Bühler aus Romont hatte sich kurz vor der Versammlung freiwillig gemeldet. Der ebenfalls zurückgetretene Statthalter Daniel Girard wurde durch Beat Berger ersetzt. Auch bei den Beisitzern gab es Veränderungen: Pascal Kneuss und Roland Sutter treten neu an, während Andreas Röthlisberger ausschied, ihm gebührt ebenfalls ein grosser Dank für die immense Arbeit, die er in all den Jahren geleistet hat. Schryber Jean-Pierre Henggi übernimmt nun die Funktion des Schrybers und Säckelmeisters. Die Versammlungsmitglieder haben beschlossen, für das Schwingfest im Berner Jura, das am 8. und 9. August in Montoz, auf dem wunderschönen Gelände von Werdtberg, stattfindet, eine Uhr zu stiften.
Olivier Odiet

v.l.n.r.Jean-Pierre Bühler, Pascal Kneuss, Beat Berger, Jena-Pierre Henggi, Roland Sutter (Foto @Otto A. Seeholzer)

Wir trauern

Stefan Strebel, Hendschiken (1977-2026)

Er war als Mensch und Schwinger einmalig. Stefan Strebel, einer der schillerndsten und prägendsten Persönlichkeiten des Schwingsports, ist am 5. Mai 2026 unerwartet an Herzversagen verstorben.

«Es ist etwas vom Grössten», sagt Stefan Strebel Mitte März 2026. Er hat an jenem Tag an der ESV-Abgeordnetenversammlung sein Amt als höchster Schwinger der Schweiz offiziell abgegeben und wurde zum Ehrenmitglied des Eidgenössischen Schwingerverbandes ernannt. Für ihn war es ein würdiger Schlusspunkt unter seine sensationelle und unvergleichbare Karriere im Schwingsport, die total 40 Jahre dauerte.

Schon früh drückt sein Talent durch, als 11-Jähriger gewinnt er 11 von 18 Schwingfesten in der Nachwuchskategorie. Sein Weg geht weiter steil nach oben. 1995 ist Strebel als 18-Jähriger erstmals als Aktiver am Eidgenössischen (ESAF) dabei. 1998 in Bern, 2001 in Nyon und 2004 in Luzern holt er sich den Kranz am Eidgenössischen. Als Aktivschwinger holt er total 49 Kränze und drei kantonale Festsiege (AG in den Jahren 2000 und 2004, BL im Jahr 2000). Strebel ist damit der erfolgreichste Freiämter Schwinger in der 101-jährigen Vereinshistorie. Sein Sieg am Aargauer Kantonalen 2004 in Hägglingen beschrieb er als «eines der grössten Highlights».

Sein letztes Schwingfest bestritt er 2005, natürlich an seinem Heimfest, dem Guggibad-Schwinget im Freiamt. «Jener Tag war das Ende meiner Aktivkarriere, aber der Startschuss für meine Funktionärslaufbahn», sagt Strebel im Jubiläumsbuch des SK Freiamt.

Der Villmerger war ein geradliniger Mann, mit klaren Worten und klarem Plan. Und diesen Plan, wie er die Karriereleiter emporsteigen kann, verfolgte er minutiös, mit viel Fleiss und grossem Engagement. Strebel beginnt als Funktionär bei seinem Heimatklub, dem SK Freiamt. Als Jungschwingertrainer prägte er die heutigen Eidgenossen des Klubs massgeblich. Später hinterliess er auch als Technischer Leiter des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes seine Spuren, zuerst beim Nachwuchs, dann bei den Aktiven. 2020 wurde er Technischer Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Er wurde also der höchste Schwinger der Schweiz.

Diesen Job führte er mit allergrösstem Einsatz und stets zum Wohle des Schwingsports aus. Seine direkte Art und seine klaren Worte sorgten dafür, dass er als Schwingerboss auch Kritik einstecken musste. Doch Strebel wusste damit umzugehen und blieb sich auch in stürmischen Zeiten stets treu. «Alles aufgegangen, ich bin stolz», sagt er, als er vor wenigen Wochen zum ESV-Ehrenmitglied wird.

Der Villmerger hatte starke menschliche Eigenschaften. Er war ein feinfühliger Typ, der die Menschen gut einschätzen konnte. Er hatte Biss, riesigen Ehrgeiz, war durchhaltend und willensstark. Loyalität und Empathie gehörten ebenfalls zu seinen grossen Stärken. Auch sein Sinn für Humor war eine Bereicherung bei jedem Gespräch. Er war ein Mensch, in dessen Gegenwart man sich wohlfühlte. Und: Er «kitzelte» gerne, wie er es selbst betitelte. Heisst: Er war herausfordernd, konnte auch provozierend wirken. Er blieb dabei stets fair. Kurz gesagt: Strebel hatte eine harte Schale, aber einen weichen Kern.

Beruflich machte er eine Lehre zum Metzger, blieb danach stets in der Fleisch- und Gastronomiebranche. Er arbeitete bei namhaften Unternehmen wie Kneuss oder Bell. Von 2016 bis 2019 war er Geschäftsführer der Braunwalder AG in Wohlen, wurde später CEO der Traitafina AG in Lenzburg. Strebel war auch beruflich ein ehrgeiziger und erfolgreicher Mann.

20 Jahre Aktivschwinger, 20 Jahre Funktionär. Strebel hat alles erreicht, was man in der Welt des Schwingens erreichen kann. Seine Karriere ist genau so, wie er auch als Mensch war: einmalig und sensationell. Nachdem er Mitte März 2026 sein Amt offiziell abgegeben hatte, sagte Stefan Strebel: «40 Jahre reichen. Fertig Schwingsport. Ich werde keine Ämter mehr annehmen. Für mich ist das Vergangenheit. Ich habe viel geleistet, ich bin geehrt worden, jetzt bin ich frei und kann ohne Druck geniessen. Ich bin im Reinen mit mir.» Am Guggibad-Schwinget im April 2026 packte er als Vereinsmitglied an und stand am Grill. Damit bewies er weitere Stärken von ihm: seine Bodenständigkeit und seine Liebe zur Heimat.

Am 5. Mai stirbt Stefan Strebel. Diese schockierende Nachricht ist kaum in Worte zu fassen und hat ganz viele Menschen unendlich traurig gemacht. Er hinterlässt zwei Kinder und seine Frau Fabienne. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, denen wir unser tiefstes Mitgefühl aussprechen. Wir danken Stefan Strebel für seinen gigantischen Einsatz zum Wohle unseres Nationalspiels.
Stefan Sprenger

Eidgenössischer Schwingerverband
Nordwestschweizerischer Schwingerverband
Aargauer Kantonaler Schwingerverband
Schwingklub Freiamt
Aargauer Schwingerveteranenvereinigung

 

Wir gratulieren

Der Eidgenössische Schwingerverband gratuliert den Jubilaren herzlich zu ihrem Geburtstag, wünscht ihnen alles Gute, beste Gesundheit und frohe Stunden im Kreise der Familie und der Schwingerkollegen.

Melchior Laager, Glarus
80-jährig

Ernest Schläfli, Posieux
80-jährig